Carrie Des Satans Jüngste Tochter Navigationsmenü
Carrie, die bei ihrer strengstreligiösen Mutter aufwächst, hat noch nie etwas von der weiblichen Periode gehört. So fällt sie aus allen Wolken, als sie zum ersten Mal eine Monatsblutung bekommt. Carrie wird von ihren Mitschülerinnen verspottet. Carrie – Des Satans jüngste Tochter (Originaltitel: Carrie) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr Die Regie führte Brian De Palma, das. isotopes-conference.eu - Kaufen Sie Carrie - Des Satans jüngste Tochter (Uncut) günstig ein. Qualifizierte Bestellungen werden kostenlos geliefert. Sie finden Rezensionen. isotopes-conference.eu: Finden Sie Carrie - Des Satans jüngste Tochter in unserem vielfältigen DVD- & Blu-ray-Angebot. Gratis Versand durch Amazon ab einem. Der Schock der eigenen Pubertät setzt bei ihr schließlich telekinetische Fähigkeiten frei. Komplette Handlung und Informationen zu Carrie - Des Satans jüngste. Carrie - Des Satans jüngste Tochter ein Film von Brian De Palma mit Sissy Spacek, Piper Laurie. Inhaltsangabe: Alle Schülerinnen wissen, dass die Periode ein. Besetzung und Stab von Carrie - Des Satans jüngste Tochter, Regisseur: Brian De Palma. Besetzung: Sissy Spacek, Piper Laurie, Amy Irving, William Katt.

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CARRIE Trailer Deutsch German - 2013 Official Film [HD] Carrie – des Satans jüngste Tochter: Sendetermine · Streams · DVDs · Cast & Crew. „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ erzählt die Geschichte der introvertierten Carrie White (Sissy Spacek). Von einer fanatisch religiösen Mutter erzogen und. Carrie - Des Satans jüngste Tochter (Horror Cult Uncut) von Brian De Palma DVD bei isotopes-conference.eu bestellen. Gebraucht günstig kaufen & sparen.Crazy Credits. Alternate Versions. Rate This. Carrie White, a shy, friendless teenage girl who is sheltered by her domineering, religious mother, unleashes her telekinetic powers after being humiliated by her classmates at her senior prom.
Director: Brian De Palma. Writers: Stephen King novel , Lawrence D. Cohen screenplay. Available on Amazon. Added to Watchlist. From metacritic.
November's Top Streaming Picks. Stephen King Movies at the U. Box Office. Ratings - Movies I rewatched Share this Rating Title: Carrie 7.
Use the HTML below. You must be a registered user to use the IMDb rating plugin. The name is White Nominated for 2 Oscars. Edit Cast Cast overview, first billed only: Sissy Spacek Carrie Piper Laurie Margaret White Amy Irving Sue Snell William Katt Tommy Ross John Travolta Billy Nolan Nancy Allen Chris Hargenson Betty Buckley Miss Collins P.
Norma Priscilla Pointer Snell Sydney Lassick Fromm Stefan Gierasch Morton Michael Talbott Freddy Doug Cox The Beak Harry Gold George Noelle North Edit Storyline It's nearing the end of the school year.
Taglines: If you've got a taste for terror Genres: Horror. Edit Did You Know? The born actress was actually three years older than Betty Buckley who De Palma cast as Carrie's maternalistic gym teacher.
Carrie hat keine Möglichkeit mehr, den Lauf der Dinge zu beeinflussen, es ereilt sie das Schicksal einer jeden tragischen Gestalt.
Am Schluss sind alle tot und nur Sue Snell, die heimliche Hauptperson der Geschichte, überlebt schwer angeschlagen die Misere, um davon zu berichten.
Die soeben als dramaturgischer Höhepunkt angesprochene Tanzszene ist nicht nur für den Autoren von immenser Bedeutung. An den Regisseur stellt sich die Anforderung, dafür zu sorgen, dass die dramaturgische Absicht des Autors das Publikum erreicht.
In dramaturgisch wichtigen Szenen muss der richtige Funke auf den Zuschauer überspringen. Das hört sich jetzt vielleicht unwesentlich an, aber überlegen Sie mal, wie viel Freude Sie an einem Thriller hätten, dessen Regisseur nicht in der Lage ist, Spannung zu vermitteln und stattdessen für gähnende Langeweile sorgt.
Oder stellen Sie sich vor, "Psycho" sei nicht von Hitchcock, sondern von Ed Wood gedreht worden. Oder "Halloween" von Sean S.
Auch wenn zufälligerweise ein gutes Drehbuch vorliegen sollte, ist es nicht mehr viel wert, wenn es von einer Regienull versaubeutelt wurde der Grund, weshalb Kritiker nur ungern selbst Filme drehen, denn sie sind sich, man könnte denken im Gegensatz zu Verbrechern auf dem Regiestuhl wie Joel Schumacher, Jan de Bont oder George Lucas, dieser Problematik bewusst.
Betrachten wir die für den Film immens wichtige Tanzszene genauer, wird der Unterschied zwischen uninspiriertem Runtergekurbele und Filmkunst schon greifbarer.
Der Inhalt dieser Szene ist schnell erklärt. Carrie und Tommy sind mittlerweile in der Sporthalle, in welcher der Abschlussball stattfindet, angekommen.
Man sitzt am Tisch und Tommy versucht, das Eis bei der verschüchterten Carrie zu brechen. Carrie ist extrem verlegen — sie blickt unsicher durch die Gegend, spricht leise, grinst hilflos.
Tommy wählt die Flucht nach vorne und fordert Carrie zum Tanz auf. Carrie wird natürlich schlagartig noch nervöser und ängstlicher, sie kann nicht tanzen, man wird sie wieder auslachen, undsoweiter.
Doch sie geht mit Tommy auf die Tanzfläche. De Palmas Aufgabe war nun, während des folgenden Tanzes jene Vorgänge in Bilder zu packen, welche sich im Innern Carries abspielen: Die Verwandlung der ängstlichen kleinen Maus in die strahlende Ballkönigin dieser Nacht.
Hier schiebt er die dramaturgische Verantwortung nicht auf andere Mitarbeiter ab, indem er am Ende von Carries Verwandlung die Spacek lauthals lachen lässt, schnelle Schnitte platziert oder einen aufdringlichen Soundtrack sich in John-Williams-Manier in den Vordergrund spielen lässt.
De Palma geht vielmehr den umgekehrten Weg: die Schauspieler bleiben glaubwürdig, die Szene ist ohne Schnitt inszeniert und der Soundtrack ändert sich während der gesamten Metamorphose nicht.
Und zwar in Form einer einzigartigen Kamerafahrt. Falls Sie die Szene mit eigene Augen begutachten und sich vorab orientieren möchten: Die Kamera ist hier in Höhe der Decke positioniert, man kann mehrere Tanzpaare erkennen.
Carrie bekommt es noch mal mit der Angst zu tun und will wieder verschwinden, doch Tommy hält sie zurück. Während dieser letzten Aktion folgt ein schneller Schnitt, die Kamera ist nun unterhalb von Carrie und Tommy positioniert und die eigentliche Tanzszene beginnt.
Achten Sie nun verstärkt auf sich bewegende Elemente des Bildes, welche De Palma in den folgenden Minuten nun nahezu unauffällig in Bewegung setzt.
Als erstes sehen wir die beiden Tanzenden im Bild. Sie haben mit dem Tanzen noch nicht begonnen, sie stehen noch herum. Über ihnen an der Decke hängt ein aus Sternen zusammengekleistertes Gebilde, welches die Funktion einer Discokugel erfüllt.
Carrie ist noch ziemlich ängstlich, aber Tommys ruhige Erklärungen haben ihr zumindest die anfängliche Panik genommen.
Nach 13 Sekunden beginnen Carrie und Tommy langsam zu tanzen, sich im Kreis zu drehen. Gleichzeitig beginnt De Palma mit einer langsamen Kamerafahrt um das Paar herum, wodurch sich auch der Hintergrund zu bewegen beginnt.
Diese Drehung ist ebenfalls linksgerichtet und schneller als jene des Paares und stellt somit das dritte sich drehende Bildelement dar. Carrie gewinnt etwas an Sicherheit.
Dies wird nach weiteren 15 Sekunden überdeutlich, als Tommy einen Kuss auf ihre Stirn andeutet und ein Gespräch mit Carrie beginnt. Und De Palma zündet die nächste Stufe seiner Inszenierung.
Die Darsteller stehen auf einer beweglichen Scheibe, welche sich wiederum zu drehen beginnt. Dies geschieht nicht plötzlich, sondern langsam, so dass es anfangs nicht sofort auffällt.
Man kann es jedoch recht schnell entdecken, wenn man darauf achtet, dass das tanzende Paar nun dazu tendiert, die Bildmitte zu verlassen und auch mit den Kanten des Bildes in Berührung kommt.
Der Zuschauer ist ebenso wie Carrie damit beschäftigt, Tommy zuzuhören. Keine Spur mehr von der grauen Maus. Die Tanzfläche rotiert nun schneller, ebenso kurvt die Kamera in etwas höherer Geschwindigkeit um diese herum und auch die Tanzenden sind überschwänglicher zugange.
Aus dem Tanzen wird ein Wirbeln, bis die Szene nach insgesamt zwei Minuten 21 Sekunden beendet ist und eine quietschfidele Carrie sowie ein Publikum mit gehobener Stimmung zurücklässt.
In diesen fast zweieinhalb Minuten hat man es folglich mit fünf Ebenen zu tun, welche sich bewegen. Das sich drehende Paar, die sich drehende Tanzfläche, die darüber aufgehängte und sich ebenfalls drehende Discokugel, die sich um das Paar drehende Kamera und natürlich zu guter Letzt den Zuschauer, der als einziger einen Fixpunkt darstellt und um den sich die ganze Welt, quasi repräsentiert durch die Hallenwand im Hintergrund, zu drehen scheint.
Diese fünf sich zum Teil in verschiedene Richtungen bewegenden Ebenen und ihre durch die langsame Steigerung starke emotionale Ausdrucksform haben nicht nur ihr Ziel erreicht, die Wandlung von Ängstlichkeit in Euphorie unaufdringlich zu verdeutlichen, sondern haben auch Filmgeschichte geschrieben.
Es handelt sich nicht nur um den heftigsten, sondern wohl auch um den künstlerischsten Grad-Turn, der bislang in einem Film zu sehen war.
Und das auch noch an der Stelle einer Tragödie, nach welcher sich der Aufstieg der zentralen Figur in den Fall wandeln wird.
Doch auch wenn diese Szene für manchen Cineasten Grund genug ist, sich eine Kinokarte oder eine Kopie des Films zu kaufen, ist sie noch nicht alles, was Brian De Palma an sehenswerten Szenen auffährt.
Hier wären noch zwei weiteren Höhepunkte der Inszenierung zu nennen, welche sich für eine genauere Betrachtung anbieten. Die dem Desaster vorausgehenden Szenen sind ein Paradebeispiel für extravagante Spannungserzeugung.
Um Spannung zu erzeugen, bedient man sich oftmals bewährter Strickmuster. Das bekannteste wäre wohl das Spiel mit der Angst des Zuschauers, welches der Thriller vom Horrorfilm übernahm.
Licht aus, Schatten an, ansonsten noch ein paar Close-Ups und unheimliche Geräusche, eventuell noch einige Schreckmomente und fertig ist die Suspense.
Diese Methode findet man mehr oder weniger variiert in den meisten Fällen vor. Eigentlich müsste dies die Garantie für Langeweile sein.
Und für genau diese Vorgehensweise hat sich De Palma bei der Inszenierung jener Szenen entschieden, in welchen die Katastrophe ausgelöst wird.
Der interessante Part beginnt an jener Stelle, an welcher das Ergebnis der Wahl zum Tanzpaar des Abends bekannt gegeben wird.
Als sich Carrie und Tommy von ihrem Tisch erheben, befinden wir uns bereits in der Zeitlupe. In den nächsten Minuten führt De Palma vor, wie man mit geringfügigen Änderungen bestimmte Stimmungen beim Zuschauer erzeugen kann.
Auffällig ist hier anfangs vor allem der Einfluss der Filmmusik. Der Film zeigt Glückseligkeit, die schon an Kitsch grenzt und uns das lauernde Böse vergessen lässt, sobald Carrie im Bild ist.
Doch sowie in den Zwischenschnitten die unter der Bühne hockende Chris Hargenson zu sehen ist, ändert sich die Stimmung bei gleichbleibendem Inszenierungsstil ins Bedrohliche.
Das einzige, was sich ändert, ist die Filmmusik. Auf dem Weg Carries zur Bühne spielt die Musik die Hauptrolle und dass sie hier noch durchgehend melodisch ist und auch noch das Potential zum Mitpfeifen in sich birgt, spricht für die Leistung des Komponisten.
Auffällig ist hier auch die ausgeprägte Harmonie zwischen Bild und Ton, das Zusammenspiel zwischen Regisseur und Komponisten ist völlig reibungslos.
Weiterhin in der Zeitlupe verweilend, verliert die Musik zugunsten des Schnitts an Bedeutung. De Palma zeigt durch die Bilder, was Sues Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Ihr Blick und damit auch die Kamera streifen langsam über das am Eimer befestigte Seil bis zum Rand der Bühne, an ihm hinunter unter den Bühnenboden.
Sue erkennt, dass sie handeln muss. Sie stürzt vor, öffnet den Vorhang, erblickt die Übeltäter - und wird aus der Halle gezerrt.
In dem Augenblick, in welchem die Türen hinter ihr zuschlagen, zieht Chris am Seil, der Eimer fällt und das Grauen beginnt.
Er geht ja sogar so weit, den Zuschauer noch kurz vor Beginn der Sequenz durch das explizite Zeigen des mit Blut gefüllten Blecheimers darauf hinzuweisen, was passieren wird, was eigentlich der Tod für jede Suspense sein sollte.
De Palma schaffte es, diese Szene zu einem weiteren Meisterstück der Regie zu machen, indem er dem Zuschauer nur Eindrücke präsentiert, welche den Zwecken dieser Szene dient.
De Palma zeigt hier sein immenses Potential als Erzähler — denn letztendlich macht er nichts anderes als ein solcher.
Dem Zuschauer wird unwesentliches oder gar ablenkendes verschwiegen und seine volle Aufmerksamkeit auf jene Dinge gelenkt, welche der Erzähler im Zentrum dieser Aufmerksamkeit haben möchte.
So fällt Ihnen vielleicht auf, dass Sie es über mehrere Minuten hinweg eigentlich mit einem geräuschlosen Stummfilm zu tun haben, in welchem nur die stimmungstragende Musik sowie die allerwichtigsten Geräusche zu hören sind.
Wenn wir Sue ins Gesicht sehen sollen, machen wir das. Wenn wir das Seil ansehen sollen, machen wir das. Es sei denn, wir sind uns der Sache bewusst und sehen absichtlich woanders hin.
Das ist die berühmte Ausnahme welche die Regel bestätigt. Auf diese Weise funktioniert der Film über einen Zeitraum von mehreren Minuten.
Sollte ich jemals eine Geschichte am Lagerfeuer erzählt bekommen, hoffe ich inbrünstig, dass ich es mit einem Erzähler vom Kaliber De Palmas zu tun habe, denn ein solcher Mann kann notfalls auch aus dem Wetterbericht einen Thriller machen.
Die dritte jener auffälligen Szenen ist aufgrund der Offensichtlichkeit ihrer Inszenierung auch die bekannteste.
Es handelt sich hierbei um die vorletzte Szene des Films, eine Traumsequenz. Dass es sich hierbei um einen Traum handelt, wird durch De Palmas Inszenierung bereits vor Sues plötzlichem Erwachen in der Schlussszene des Filmes klar.
Produktionsjahr Filmtyp Spielfilm. Wissenswertes -. Sprachen Englisch. Produktions-Format -. Farb-Format Farbe.
Tonformat -. Seitenverhältnis -. Visa-Nummer -. Wo kann man diesen Film schauen? Carrie - Des Satans jüngste Tochter Blu-ray. Neu ab 8.
Es gab Zeiten, in denen Stephen King so populär war, dass scheinbar jede seiner Veröffentlichungen, sei es nun eine kurze Erzählung oder ein dicker Schmöker, eine Verfilmung nach sich zog.
Die Geschichte um ein gedemütigtes Mädchen mit übersinnlichen Kräften nutzt De Palma für eine furiose Talentprobe seiner inszenatorischen Fähigkeiten und frönt dabei wie so oft genüsslich seiner Faszination für Alfred Hitchcocks Oeuvre.
Das könnte dich auch interessieren. Schauspielerinnen und Schauspieler. Sissy Spacek. Piper Laurie. Amy Irving. William Katt. Luke-Corvin H.
Die Story ist wohl jedermann bekannt und wurde im Film ganz gut erzählt auch wenn man die 70er Jahre deutlich erkennt.
Die Auswirkungen ihres Amoklaufes sind im Roman nur Beiwerk, dem Film hätten sie jedoch ihren Stempel zu sehr aufgedrückt. So ist der Tod von Carries Mutter in Kings Vorlage ausgesprochen unspektakulär: Carrie tötet sie, indem sie durch ihre telekinetischen Fähigkeiten einen Herzinfarkt bei ihrer Mutter verursacht.
Cohen hingegen lässt sie durch Carrie kreuzigen. Das dahintersteckende Motiv ist klar: Mrs. White einfach umfallen zu lassen, würde das Publikum nicht befriedigen.
Doch Cohen tappte nicht in die weit offenstehende Falle - stattdessen umschiffte er das Problem auf eine geradezu meisterhafte Art und Weise, welche nicht nur die Vorlage respektvoll behandelt, sondern Kings Roman zusätzlich auch neben dem Respekt auch noch etwas Tiefe verleiht, welche der Roman nie hatte und an welche Stephen King wohl auch nie dachte.
Oberflächlich betrachtet haben wir es mit der Geschichte eines Mädchens zu tun, welches allen möglichen Repressalien ausgesetzt ist und irgendwann durchdreht.
Inzwischen wurde dies zu einem typischen Klischee-Plot. Der Sympathieträger der Geschichte will eigentlich nur ein ganz normales Leben führen, dann knallt die Sicherung durch und der Feldzug beginnt.
Bei "Carrie" ist es eigentlich nicht anders, abgesehen davon, dass bereits Stephen King sich mehr für die Ursachen als die Folgen interessierte als Beispiel für die umgekehrte Vorgehensweise und die daraus resultierende Problematik, dass der Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit den Ursachen des Übels meist wie eine Seifenblase zerplatzt, könnte man u.
Joel Schumachers "Falling Down" aufführen. Im Falle von "Carrie" kommt allerdings dies zum Tragen, was ich eingangs als "literarische Naivität" titulierte.
Carrie White ist eigentlich absolut lieb, die anderen Handlungsträger sind entweder absolut doof oder absolut böse. Es wäre schmerzhaft peinlich, hätte King in seine plakative Geschichte nicht mehr oder weniger absichtlich noch einige Elemente eingebaut, welche genug Potential in sich bergen, um die Angelegenheit noch retten zu können.
Genauer gesagt handelt es sich um exakt zwei wesentliche Elemente. Da wäre als offensichtliches Element die Dreiecksbeziehung zwischen Carrie, ihrer Mutter und der Mitschüler.
Carrie ist ja eine recht armselige Kreatur, das fällt recht früh auf. Zuerst lernen wir ihr Verhältnis zu ihren Mitschülern kennen, die sie hänseln, quälen, auslachen.
Eigentlich müsste sie froh sein, wenn sie nach Hause gehen kann — doch dort sitzt ihre fanatische Mutter, welche ihr gehörig Feuer unter dem Hintern und das Zuhause zur Hölle macht.
Was bleibt Carrie noch? Eigentlich nur sie selbst. Und auch ihr Selbst wendet sich gegen sie. Nicht nur diese unheimliche Gabe, welche sie nicht kontrollieren kann und welche angeblich ein Zeichen des Teufels sein soll, macht ihr Angst.
Als ihre Menstruation einsetzt, wendet sich offensichtlich auch noch ihr Körper gegen sie, erzeugt in Carrie Angst, bringt ihre Mutter dazu, sie noch mehr unter Druck zu setzen und die anderen Kinder lachen noch lauter als sie es sowieso schon tun.
Carrie ist so allein, wie ein Mensch nur allein sein kann. Hierdurch wird die angesprochene Gut-Böse-Konstellation aufgelockert, denn die vermeintlich gute Komponente, Carrie selbst, mischt munter auf der Seite der Bösen mit.
Der zweite wichtige Aspekt ist jener der Weiblichkeit Carries und ihrer Sexualität. Innerhalb der Geschichte betrachtet, ist schon die Tatsache ihres Geschlechtes einer der Auslöser für die Unterdrückung, welche Carrie durch ihre Mutter erlebt.
Durch Mrs. Carrie ist das Produkt dieser zutiefst sündigen und teuflischen Zusammenkunft, ihre unheimliche Gabe der Beweis für die Vaterschaft Satans.
Eigentlich hätte sie sich selbst töten sollen, als sie Carrie empfing. Aber so ist Carrie zwar das Wesen, welches man liebt, gleichzeitig jedoch auch das Wesen, welches man fürchtet.
Schuld an Carries Existenz ist natürlich die fleischliche Lust, welcher sie nicht widerstehen konnte. Dementsprechend sind jegliche Anzeichen von Sexualität bei ihrer Tochter eine Katastrophe.
Dies betrifft nicht nur Männerbekanntschaften, sondern auch schon die potentiellen Ursachen derselben. Schöne Kleider sind verpönt, dienen sie doch nur der Erzeugung jener Geilheit, welche im Zeichen Satans steht.
White sagt an einer Stelle, sie könne Carries "Kissen" sehen, worauf Carrie erwidert, dass man es nicht Kissen, sondern Brüste nenne.
Für Mrs. White ist das erste Auftreten von Carries Menstruation dementsprechend auch der Untergang ihrer spirituellen Welt. Cohen wunderschön herausgearbeitet.
Wenn wir bedenken, dass für Carries Mutter die Menstruation ihrer Tochter den endgültigen Beweis darstellt, dass Carrie ihre Reinheit und Unschuld verloren hat, wird dies sogar recht deutlich.
Dieser Gedankengang ist nicht nur erschreckend erzkonservativ, sondern dazu noch wohlbekannt. Diese Ansicht hat eine ausgesprochene Tradition, welche sich oft im religiösen Bereich findet und damit auch ihren festen Platz in unserem Kulturkreis einnimmt.
Noch ein wenig Zeitlupe hinzu, ebenso wie ein Weichzeichner und vielleicht noch ein paar durch die Luft schwebende Rosenblätter und das Ideal ist perfekt inszeniert.
William Friedkin zeigte uns in "The Exorcist" , wie man dieses Ideal am schnellsten demontiert, indem man Maria, die reinste der Reinen, mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen ausstattet und ihr Blut um die Lenden schmiert.
Das letzte Mysterium der Frau, aufs Korn genommen von einer fast zwei Jahrtausende alten frauenfeindlichen Männergesellschaft, weckt alles andere als angenehme Assoziationen.
Der weibliche Alltag wurde über Jahrhunderte hierdurch bestimmt; auch wenn sich die Frauen deshalb nicht mehr verstecken müssen und man mittlerweile darüber reden kann, wäre selbst eine simple Tampon- Werbung vor wenigen Jahrzehnten noch der Skandal schlechthin gewesen und selbst heute noch hat so manche r noch Probleme, offen darüber zu reden.
Auf Frauen wirkt der Film logischerweise mitunter völlig anders. Anstelle von Distanzierung gegenüber Carrie und somit einem leichten Blickwinkel aus der religiösen Perspektive der Mutter tritt wohl eher eine Identifikation und Verständnis auf und auch die Männerwelt ist mittlerweile wohl emanzipiert genug, um von dieser Szene nicht entsetzt zu sein.
Der ganze Film und auch das Buch stehen letzten Endes im Zeichen der Menstruation - der Film natürlich stärker als der Roman, dafür sorgen schon bereits die Bilder.
Man könnte schon beinahe behaupten, "Carrie" sei das Menses-Movie des Horrorgenres schlechthin. In diesem Moment verliert Carrie ihre Reinheit wirklich.
Nicht, weil ihr das Blut in den Haaren klebt, sondern weil sie nun beginnt, wirklich Böses zu tun. Carrie trägt danach auch prompt wieder ein weites, helles Kleid.
Doch ihre Mutter macht deutlich, dass Carrie nie wieder ihre Reinheit zurückgewinnen wird: "Der Teufel ist nach Hause zurückgekehrt".
Diese Thematik auszubauen hat Stephen King verpennt. Lawrence D. Hierzu gehört auch noch die innere Struktur des Werkes. Der kleine Wurm Carrie White boxt sich zuerst nach oben.
Die geheimsten Wünsche des Mädchens beginnen sich zu erfüllen, als Tommy Ross sie zum Ball einlädt, sie ihr wunderschönes Kleid tragen kann und sich wie eine richtige Frau zu fühlen beginnt, ja sogar ihre Mutter ihr nicht mehr in die Suppe spucken kann.
Doch gleich darauf geht es mit rasantem Tempo abwärts. Carrie hat keine Möglichkeit mehr, den Lauf der Dinge zu beeinflussen, es ereilt sie das Schicksal einer jeden tragischen Gestalt.
Am Schluss sind alle tot und nur Sue Snell, die heimliche Hauptperson der Geschichte, überlebt schwer angeschlagen die Misere, um davon zu berichten.
Die soeben als dramaturgischer Höhepunkt angesprochene Tanzszene ist nicht nur für den Autoren von immenser Bedeutung. An den Regisseur stellt sich die Anforderung, dafür zu sorgen, dass die dramaturgische Absicht des Autors das Publikum erreicht.
In dramaturgisch wichtigen Szenen muss der richtige Funke auf den Zuschauer überspringen. Das hört sich jetzt vielleicht unwesentlich an, aber überlegen Sie mal, wie viel Freude Sie an einem Thriller hätten, dessen Regisseur nicht in der Lage ist, Spannung zu vermitteln und stattdessen für gähnende Langeweile sorgt.
Oder stellen Sie sich vor, "Psycho" sei nicht von Hitchcock, sondern von Ed Wood gedreht worden. Oder "Halloween" von Sean S.
Auch wenn zufälligerweise ein gutes Drehbuch vorliegen sollte, ist es nicht mehr viel wert, wenn es von einer Regienull versaubeutelt wurde der Grund, weshalb Kritiker nur ungern selbst Filme drehen, denn sie sind sich, man könnte denken im Gegensatz zu Verbrechern auf dem Regiestuhl wie Joel Schumacher, Jan de Bont oder George Lucas, dieser Problematik bewusst.
Betrachten wir die für den Film immens wichtige Tanzszene genauer, wird der Unterschied zwischen uninspiriertem Runtergekurbele und Filmkunst schon greifbarer.
Der Inhalt dieser Szene ist schnell erklärt. Carrie und Tommy sind mittlerweile in der Sporthalle, in welcher der Abschlussball stattfindet, angekommen.
Man sitzt am Tisch und Tommy versucht, das Eis bei der verschüchterten Carrie zu brechen. Carrie ist extrem verlegen — sie blickt unsicher durch die Gegend, spricht leise, grinst hilflos.
Tommy wählt die Flucht nach vorne und fordert Carrie zum Tanz auf. Carrie wird natürlich schlagartig noch nervöser und ängstlicher, sie kann nicht tanzen, man wird sie wieder auslachen, undsoweiter.
Doch sie geht mit Tommy auf die Tanzfläche. De Palmas Aufgabe war nun, während des folgenden Tanzes jene Vorgänge in Bilder zu packen, welche sich im Innern Carries abspielen: Die Verwandlung der ängstlichen kleinen Maus in die strahlende Ballkönigin dieser Nacht.
Hier schiebt er die dramaturgische Verantwortung nicht auf andere Mitarbeiter ab, indem er am Ende von Carries Verwandlung die Spacek lauthals lachen lässt, schnelle Schnitte platziert oder einen aufdringlichen Soundtrack sich in John-Williams-Manier in den Vordergrund spielen lässt.
De Palma geht vielmehr den umgekehrten Weg: die Schauspieler bleiben glaubwürdig, die Szene ist ohne Schnitt inszeniert und der Soundtrack ändert sich während der gesamten Metamorphose nicht.
Und zwar in Form einer einzigartigen Kamerafahrt. Falls Sie die Szene mit eigene Augen begutachten und sich vorab orientieren möchten: Die Kamera ist hier in Höhe der Decke positioniert, man kann mehrere Tanzpaare erkennen.
Carrie bekommt es noch mal mit der Angst zu tun und will wieder verschwinden, doch Tommy hält sie zurück.
Während dieser letzten Aktion folgt ein schneller Schnitt, die Kamera ist nun unterhalb von Carrie und Tommy positioniert und die eigentliche Tanzszene beginnt.
Achten Sie nun verstärkt auf sich bewegende Elemente des Bildes, welche De Palma in den folgenden Minuten nun nahezu unauffällig in Bewegung setzt. Als erstes sehen wir die beiden Tanzenden im Bild.
Sie haben mit dem Tanzen noch nicht begonnen, sie stehen noch herum. Über ihnen an der Decke hängt ein aus Sternen zusammengekleistertes Gebilde, welches die Funktion einer Discokugel erfüllt.
Carrie ist noch ziemlich ängstlich, aber Tommys ruhige Erklärungen haben ihr zumindest die anfängliche Panik genommen. Nach 13 Sekunden beginnen Carrie und Tommy langsam zu tanzen, sich im Kreis zu drehen.
Gleichzeitig beginnt De Palma mit einer langsamen Kamerafahrt um das Paar herum, wodurch sich auch der Hintergrund zu bewegen beginnt.
Diese Drehung ist ebenfalls linksgerichtet und schneller als jene des Paares und stellt somit das dritte sich drehende Bildelement dar. Carrie gewinnt etwas an Sicherheit.
Dies wird nach weiteren 15 Sekunden überdeutlich, als Tommy einen Kuss auf ihre Stirn andeutet und ein Gespräch mit Carrie beginnt.
Und De Palma zündet die nächste Stufe seiner Inszenierung. Die Darsteller stehen auf einer beweglichen Scheibe, welche sich wiederum zu drehen beginnt.
Dies geschieht nicht plötzlich, sondern langsam, so dass es anfangs nicht sofort auffällt. Man kann es jedoch recht schnell entdecken, wenn man darauf achtet, dass das tanzende Paar nun dazu tendiert, die Bildmitte zu verlassen und auch mit den Kanten des Bildes in Berührung kommt.
Der Zuschauer ist ebenso wie Carrie damit beschäftigt, Tommy zuzuhören. Keine Spur mehr von der grauen Maus.
Die Tanzfläche rotiert nun schneller, ebenso kurvt die Kamera in etwas höherer Geschwindigkeit um diese herum und auch die Tanzenden sind überschwänglicher zugange.
Aus dem Tanzen wird ein Wirbeln, bis die Szene nach insgesamt zwei Minuten 21 Sekunden beendet ist und eine quietschfidele Carrie sowie ein Publikum mit gehobener Stimmung zurücklässt.
In diesen fast zweieinhalb Minuten hat man es folglich mit fünf Ebenen zu tun, welche sich bewegen. Das sich drehende Paar, die sich drehende Tanzfläche, die darüber aufgehängte und sich ebenfalls drehende Discokugel, die sich um das Paar drehende Kamera und natürlich zu guter Letzt den Zuschauer, der als einziger einen Fixpunkt darstellt und um den sich die ganze Welt, quasi repräsentiert durch die Hallenwand im Hintergrund, zu drehen scheint.
Diese fünf sich zum Teil in verschiedene Richtungen bewegenden Ebenen und ihre durch die langsame Steigerung starke emotionale Ausdrucksform haben nicht nur ihr Ziel erreicht, die Wandlung von Ängstlichkeit in Euphorie unaufdringlich zu verdeutlichen, sondern haben auch Filmgeschichte geschrieben.
Es handelt sich nicht nur um den heftigsten, sondern wohl auch um den künstlerischsten Grad-Turn, der bislang in einem Film zu sehen war.
Und das auch noch an der Stelle einer Tragödie, nach welcher sich der Aufstieg der zentralen Figur in den Fall wandeln wird.
Doch auch wenn diese Szene für manchen Cineasten Grund genug ist, sich eine Kinokarte oder eine Kopie des Films zu kaufen, ist sie noch nicht alles, was Brian De Palma an sehenswerten Szenen auffährt.
Hier wären noch zwei weiteren Höhepunkte der Inszenierung zu nennen, welche sich für eine genauere Betrachtung anbieten. Die dem Desaster vorausgehenden Szenen sind ein Paradebeispiel für extravagante Spannungserzeugung.
Um Spannung zu erzeugen, bedient man sich oftmals bewährter Strickmuster. Das bekannteste wäre wohl das Spiel mit der Angst des Zuschauers, welches der Thriller vom Horrorfilm übernahm.
Licht aus, Schatten an, ansonsten noch ein paar Close-Ups und unheimliche Geräusche, eventuell noch einige Schreckmomente und fertig ist die Suspense.
Diese Methode findet man mehr oder weniger variiert in den meisten Fällen vor. Eigentlich müsste dies die Garantie für Langeweile sein. Und für genau diese Vorgehensweise hat sich De Palma bei der Inszenierung jener Szenen entschieden, in welchen die Katastrophe ausgelöst wird.
Der interessante Part beginnt an jener Stelle, an welcher das Ergebnis der Wahl zum Tanzpaar des Abends bekannt gegeben wird.
Als sich Carrie und Tommy von ihrem Tisch erheben, befinden wir uns bereits in der Zeitlupe. In den nächsten Minuten führt De Palma vor, wie man mit geringfügigen Änderungen bestimmte Stimmungen beim Zuschauer erzeugen kann.
Auffällig ist hier anfangs vor allem der Einfluss der Filmmusik. Der Film zeigt Glückseligkeit, die schon an Kitsch grenzt und uns das lauernde Böse vergessen lässt, sobald Carrie im Bild ist.
Doch sowie in den Zwischenschnitten die unter der Bühne hockende Chris Hargenson zu sehen ist, ändert sich die Stimmung bei gleichbleibendem Inszenierungsstil ins Bedrohliche.
Das einzige, was sich ändert, ist die Filmmusik. Auf dem Weg Carries zur Bühne spielt die Musik die Hauptrolle und dass sie hier noch durchgehend melodisch ist und auch noch das Potential zum Mitpfeifen in sich birgt, spricht für die Leistung des Komponisten.
Auffällig ist hier auch die ausgeprägte Harmonie zwischen Bild und Ton, das Zusammenspiel zwischen Regisseur und Komponisten ist völlig reibungslos.
Weiterhin in der Zeitlupe verweilend, verliert die Musik zugunsten des Schnitts an Bedeutung. De Palma zeigt durch die Bilder, was Sues Aufmerksamkeit auf sich zieht.
William Katt. Harry Gold. Deirdre Berthrong. Rory Stevens. Mario Tosi. Brian De Palma. Paul Monash. Pino Donaggio. Lawrence D. Alle anzeigen.
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